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China

Den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt kann man insbesondere in den Megastädten Hongkong, Shanghai und Peking feststellen. Die wachsende Mittelschicht und der zunehmende Wohlstand sorgen für eine wachsende Nachfrage nach Gütern, verbunden mit einem besonderen Lebensgefühl von Optimismus und Aufbruchgeist. China ist auf dem Weg zu einer wirtschaftlichen Großmacht mit faszinierender Geschwindigkeit und Dynamik. Wohl auch im Hinblick auf die politische Konstellation begegnet dem Reisenden die Bevölkerung mit auf den ersten Blick angemessener Zurückhaltung, letztlich aber mit vornehmem freundlichen Wesen. Denn unabhängig von den jeweiligen Herrschaftssystemen, sind Tugend, Güte und Loyalität das Herz der traditonellen chinesischen Kultur.

Religionen

Die fünf wichtigsten Religionen in China sind der Buddhismus, der Taoismus, der Islam, der Katholizismus und der christliche Protestantismus.

Peking

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Die Große Mauer (Fotos 19,20,22,23,24,25), ein Wahrzeichen Chinas, ein Meisterwerk der Superlative gehört zum Pflichtprogramm für Touristen. Die Mauer wurde 1987 zum Weltkulturerbe ernannt. An der Mauer wurden in regelmäßigen Abständen etwa 12 Meter hohe Türme errichtet, welche als Signaltürme und Waffenlager dienten. Die Mauer sollte vor Angriffen der Reitervölker aus dem Norden schützen und wohl auch vor Einflüssen fremder Kulturen generell. Es ist ratsam -je nach Kondition- die Große Mauer so weit wie möglich zu begehen; die Eindrücke werden unvergeßlich bleiben.
Himmelstempel (Foto: 11,12). Hier baten die Kaiser der Ming- und Quing-Dynastien um gute Ernten.

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Xi`an

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Terrakotta-Armee und Shaanxi Geschichtsmuseum
Zum Pflichtprogramm für China-Reisende gehört die mächtige Terrakotta-Armee (Lebensecht wirkende Soldaten und Pferde aus Ton) des Ersten Kaisers Quin Shihuang ( 259 v.Chr. - 210 v. Chr. ) und das Shaanxi Geschichtsmuseum der Provinz, das bedeutendste Museum des Landes. Die Terrakottaarmee war der spektakulärste archäologische Fund des 20. Jahrhunderts. Die gesamte Grabanlage erstreckt sich über 56,25 Quadratkilometer. Das Mausoleum liegt etwa 35 km östlich von Xi`an. Im Dezember 1987 nahm die UNESCO das Mausoleum des Kaisers Quin Shihuang und seine Terrakotta-Armee (Fotos 2,3,12,13,14) in die Liste des Weltkulturerbes auf. Die Terrakotta-Armee repräsentiert die kaiserliche Leibgarde, die das Grab des Kaisers schützen sollte. Archäologen schätzen die realistischen Darstellungen von Figuren in Lebensgröße auf über 8000. Nicht alle Figuren sind freigelegt.

Der Titel Quin Shihuang besagt, dass er Erster erhabener Kaiser Chinas oder Erster gottgleicher Herrscher Chinas ist. Er schuf einen einheitlichen Staat und schaffte das Lehenswesen ab. Er vereinheitlichte die Landeswährung, Maße und Gewichte, sowie die Straßen und die Spurweite der Wagen. Der Kaiser schuf die Siegelschrift als Standardschrift. Er baute das Straßennetz auf und verband die Schutzwälle miteinander (Große Mauer). In die Geschichte geht der Kaiser auch als Tyrann ein, da viele Menschen auf sein Geheiß sterben mussten, zwangsumgesiedelt wurden oder eben zum Bau des Mausoleums und der Großen Mauer gezwungen wurden. Die höchste je erreichte Bauarbeiterzahl war 720.000, vor allem Sträflinge und Zwangsarbeiter. Auch perfektionierte der Kaiser ein perfides, ausgeklügeltes System der gegenseitigen Denunziation, um seine Macht zu festigen.

Neben den Tonfiguren wurden unter anderem auch Schmuckgegenstände aus Gold, Jade und Bronze, Lackgegenstände, Keramikgefäße, Bronzefiguren wie Tiere und Vögel ( Bronzekranich, Bronzegans (Foto Nr. 6) usw.), Schuppenpanzer und Helme, gefunden.

Bronzewagen
Weitere außergewöhnliche, sehenswerte restaurierte Kunstwerke sind zwei farbig bemalte Bronzewagen. Den Komfortabelwagen (Foto Nr. 15) und der Hochwagen (Foto Nr. 16). In achtjähriger Restaurierungsarbeit haben die Archäologen die zwei Bronzewagen zusammengesetzt, welche den originalen Wagen im Maßstab 1:2 nachgebildet waren. Der Komfortabelwagen symbolisiert den kaiserlichen Reisewagen. Der Hochwagen ist mit Waffen wie Schild, Armbrust und 12 Pfeilspitzen ausgerüstet.

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Shanghai

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Pudong (Fotos 6,7,8), östlich des Huangpu-Flusses, gilt als der neue Wirtschafts- und High-Tech-Bezirk Shanghais und als Symbol für Chinas Aufschwung. Wolkenkratzer, mächtige Firmenzentralen und Banken prägen diesen Stadtbezirk.
Geübte Körperbeherrschung (Fotos: 15,16,17) erlebt man beispielsweise in Grünanlagen. Menschen finden sich zum Fächertanz, Schattenboxen, Walzer tanzen oder Rückwärtsgehen zusammen.
Der Bund (Foto 18) zählt zu den Haupttouristenattraktionen Shanghais und verzaubert mit seiner 2,7 Km langen gepflegten, wunderschönen und großzügien Uferpromenade entlang des Flusses Huangpu mit Blick auf das Stadtviertel Pudong, verschiedenen Häusern des Stadtbezirks Huangpu mit unterschiedlichen Architekturstilen sowie einigen Restaurants und Cafes.
Die Nanjing Road (Foto 14) ist eine der größten Einkaufsstraßen der Welt.

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