ReisezielImpressionenInfosAsien-GalerieVideosLinks

Kambodscha

In Kambodscha trifft man auf die Gegensätze von unvergleichlichen Tempelanlagen (größte Tempelstadt der Erde), der Metropole Phnom Penh am Mekong, Regenwäldern, traumhaften Stränden und unberührter Natur auf der einen, sowie auf brutalste Zeugnisse der Geschichte aufgrund der Verbrechen der maoistisch-nationalistischen Roten Khmer unter Pol Pot (Diktator Kambodschas (1975–1979) und bis 1997 der „Bruder Nr. 1" der Roten Khmer) auf der anderen Seite, sichtbar insbesondere in Tuol Sleng und den Killing Fields. Kambodscha sollte ein Bauernland ohne soziale Schichtung und Religion werden. Geschätzte 1,7 Millionen Menschen kamen während der vierjährigen Schreckensherrschaft der Roten Khmer in den 1970er Jahren um. 1993 wurde unter UN-Aufsicht gewählt und die konstitutionelle Monarchie wiederhergestellt. Befreit wurde das Land 1979 durch den Einmarsch der vietnamesichen Truppen. Auch in diesem asiatischen Land trifft man heute auf eine Bevölkerung, welche überaus freundlich und herzlich dem Gast begegnet.
--> Landkarte
--> Kambodscha (Wikipedia)

Angkor Wat

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

--> Landkarte
--> Angkor Wat (Wikipedia)

Angkor Wat (Angkor Wat: Die Stadt, die ein Tempel ist) nördlich der Stadt Siem Reap gilt als der Welt größtes religiöses Bauwerk. Angkor Wat wurde zwischen 1113 und 1150 n. Chr. in der Regierungszeit Suryavarmans II., Gottkönig der Khmer, erbaut und war dem Hindu-Gott Vishnu geweiht. Unter König Jayavarman VII. wurde aus dem hinduistischen Angkor Wat eine buddhistische Kultstätte. Der Buddhismus wurde zur bevorzugten Religion erklärt. Die Tempel waren sodann buddhistischen Zeremonien vorbehalten. Der mittlere zentrale Hauptturm (65 Meter hoch) des Angkor Wat symbolisiert den Weltenberg Meru, der in der indisch-hinduistischen Mythologie im Zentrum des Kosmos steht und wo nach hinduistischer Vorstellung die Deva leben. Diese niederen Götter dienen dem Gott Vishnu. Die Sandsteinmauern sind mit Reliefs verziert und Skulpturen und Apsaras, himmlische Nymphen, schmücken diese. Die Sandsteinblöcke für den Bau der Anlage wurden von Arbeitern mit Elefanten aus 30 Km Entfernung herangeholt. Bis zur endgültigen Fertigstellung vergingen fast 40 Jahre. Die Anlage ist das Abbild des hinduistischen Kosmos auf Erden, so die Vorstellung der Khmer. So steht der Wassergraben für den kosmischen Ozean, die fünf Türme stehen für den heiligen Berg Meru, das Zentrum des Universums und die Balustraden des Damms symbolisieren die Verbindung der menschlichen und der göttlichen Welt. Das gesamte Gelände nennt sich jetzt Angkor Archaeological Park.

Ta Prohm

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

--> Landkarte
--> Wikipedia
Unbedingt sehenswert ist Ta Prohm. Errichtet wurde Ta Prohm vom späten 12. bis hinein ins 13. Jahrhundert unter der Regentschaft von König Jayavarman VII. Faszinierend sind die Würgefeigen (Ficus virens) und die noch größeren Tetrameles nudiflora, deren riesige Wurzeln ganze Gebäude und Steine überwachsen.

Bayon

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

--> Landkarte
--> Wikipedia
Der Tempel Bayon wurde um 1200 in Angkor erbaut. Er stellt riesenhafte lachende Gesichter dar. Der Tempel Bayon wurde von einem buddhistischen Khmer König erbaut, welcher sich als Bodhisattva ausgab (Daseinsform des künftigen Buddha). Man nimmt an, das die Gesichter das Gesicht Buddhas oder Jayavarman VII. darstellen. Der Bayon symbolisiert den Sitz der Götter, den heiligen Berg Meru.

Siem Reap

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

--> Landkarte
--> Wikipedia
Terrace of Leper King (Foto 14-16) leitet sich von einer auf ihr befindlichen Statue (Foto 14) ab, einer angeblichen Darstellung des Königs Yasovarman I. (899–910), der die erste Stadt in Angkor errichten ließ, an Lepra erkrankte und starb und im Volksmund Lepra-König hieß.
Die Terrasse der Elefanten (Fotos 1-8) wurde von König Jayavarman VII. am Ende seiner Regierungszeit (Anfang des 13. Jahrhunderts) erbaut. Von dort aus konnte die königliche Familie Paraden, Prozessionen und Spiele auf dem Großen Platz ansehen.
Das Südtor von Angkor Thom (Fotos 9-13) ist das meistbesuchte Tor von fünf Engangstoren der Umfassungsmauer von Angkor Thom mit Bodhisattvas-Gesichtern. Bodhisattvas sind im Buddhismus erleuchtete Wesen voll Güte und Mitgefühl.

Links

Sihanouk

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

--> Landkarte
--> Sihanouk (Wikipedia)

Phnom Penh (mit Tuol Sleng und Killing Fields)

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

--> Landkarte
--> Phnom Penh (Wikipedia)

Der Besuch der Vernichtungsstätte Killing Fields in Choeung EK (Fotos 1 bis 13) berührt durch die Tatsache, dass unzählige Menschen dort auf die brutalste Art und Weise getötet wurden. Es wurden hier 129 Massengräber entdeckt. Bei Choeung EK gibt es ein Museum und eine Gedenkstätte. Die Stupa (Bild 1) ist mit Acrylglaswände erbaut und stellt über 8000 Schädel und Knochen aus. Man erkennt spätestens an diesem Ort, dass der Mensch vor nichts Halt macht und zu allem fähig ist. Es wird unbedingt geraten einen Audio-Führer zu nutzen, um sich alles erklären zu lassen.

Der Baum „Killing Tree“

An dem Baum (Foto Nr. 5) hängen unzählige Armbänder. Hier hängt ein Schild mit den Worten: "Killing Tree against which executioners beat children". (zu Deutsch: Mörderbaum, gegen den Henker Kinder schlugen). An diesem Baum wurden auch Kinder mit dem Kopf gegen den Baum geschlagen, bis sie tot waren.

Tuol Sleng Museum

Das Tuol Sleng Museum, eine ehemalige Schule, wurde als Sicherheitsgefängnis 21 (Abkürzung: S21), (Fotos 30 bis 42), genutzt. Klassenzimmer wurden in Gefängniszellen, Folterkammern und in ein Verhörzentrum umgebaut. Es wurden in diesem Gefängnis ungefähr 17.000 Menschen eingesperrt, einschließlich Kinder, Babys und Frauen. Leiter dieses Gefängnisses war Herr Kaing Guek Eav (Foto 34), Pseudonym: Duch.

Links